Manfred, 53, selbständig

Abgesehen davon, dass die Corona-Politik mein Unternehmen beschädigte und mir massive Einnahmeverluste bescherte, kam ich auch in schwierige Situationen, die den Coronamaßnahmen geschuldet waren.

An einer Tankstelle wurde ich Anfang 2020 auf meinen Schal, den ich als “Mund- und Nasenschutz“ trug, angesprochen. Dabei war diese Art von Mundschutz damals zulässig.
Kaum betrat ich den Kassenbereich, fuhr der Verkäufer mich schroff an: “Du brauchst hier eine Maske!”. Ich habe ihn erstmal darauf aufmerksam gemacht, dass wir nicht per Du sind und dass er, anstatt zu diskutieren, zu kassieren hat.

Vom Verkäufer bedrängt

Dies brachte ihn erst richtig in Fahrt. Er beharrte auf seiner Forderung und wollte mir keine Rechnung ausstellen. Dazu drohte er noch mit der Polizei und fotografierte mich mit seinem privaten Handy. Daraufhin habe ich den Geschäftsführer holen lassen, denn ihn kannte ich persönlich.
Vor Ort verlangte ich von ihm, dass er den Verkäufer sofort seinen Arbeitsplatz räumen lässt und ihn auffordert, das Foto von seinem Handy zu löschen. Ansonsten, so kündigte ich an, würde ich das freundschaftliche Verhältnis zum Geschäftsführer auf der Stelle beenden – und sämtliche Leistungen unseres Unternehmens einstellen. Der Verkäufer wurde noch am selben Tag entlassen.

Verhör statt Steuerberatung

Eine zweite unangenehme Begegnung hatte ich mit meiner Steuerberaterin, die heute nicht mehr für uns tätig ist. Ich bestand ausdrücklich darauf, digital zu kommunizieren. Dies wollte das Steuerbüro jedoch nicht, also erschien ich persönlich vor Ort.
Zur Begrüßung fragte mich die Steuerberaterin, ob ich geimpft sei. Ihre Übergriffigkeit konterte ich mit dem Hinweis, dass es ihre Aufgabe ist, mich steuerlich zu beraten und nicht, sich um Gesundheitsfragen zu kümmern. Ich bat sie, zur Sache zu kommen, denn schließlich hatte ich noch andere Dinge zu tun.  Sie war mit der Antwort offensichtlich unzufrieden und traktierte mich weiterhin gezielt mit Fragen zu meinem gesundheitlichen Status.  Da ich zu der Zeit gesundheitlich angeschlagen war, beschloss ich, ab sofort eine sehr strenge Linie gegen unangenehme Menschen zu fahren. Nach dem dreisten Verhalten der Steuerberaterin erklärte ich unsere Zusammenarbeit für beendet.

Strenge Linie gegen Denunzianten

Mitgliedschaften und Beziehungen, die vor der Corona-Krise unproblematisch waren, wo die Menschen dann aber ungeniert übergriffig wurden, kündigte ich konsequent. Wir haben uns von allen, die rigide gegen Ungeimpfte vorgegangen sind, konsequent getrennt. Menschen, die andere denunziert, kritisiert und blamiert haben, will ich nicht in meinem Leben haben und das gilt bis heute. Trotz beendeter Coronamaßnahmen und mittlerweile eingehender, einzelner Entschuldigungen.

Das Vertrauen wurde massiv beschädigt und meine Einstellung Menschen gegenüber wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Diese strenge Linie fahre ich ohne Rücksicht auf Verluste fort, da ich zwei Jahre Durststrecke unternehmerisch überlebt habe. Ich habe viele Kontakte abgebrochen. Mein Entschluss, toxische und negative Kontakte hinter mir zu lassen, hat mein Leben nur verbessert. Ich bin innerlich viel ruhiger geworden.


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