Paul, Lehrer

Erfolglose Remonstration

Ich bin Lehrer in NRW und habe recht früh erkannt, dass es mir unmöglich war, den Schülerinnen und Schülern das stundenlange Maskentragen im Rahmen meines Unterrichts zuzumuten. Ich hatte mich von Anfang an gründlich in die weltweite fachmedizinische Materie eingelesen. Das dauerhafte Tragen von Masken und der eher unproblematische Verlauf einer Covid-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen stand in eklatantem Missverhältnis. Dies war klar aus etlichen weltweiten Fachstudien und Texten herauszulesen.

Zu Beginn jeder Stunde sagte ich den Schülern, dass ich das dauerhafte Tragen einer Maske nicht durchsetzen könne, da ich die Verantwortung für Schäden nicht übernehmen kann, die aus den unsinnigen Anordnungen heraus entstehen.  Ich bat die Unterrichtsteilnehmer daher, sich bei Unwohlsein oder Problemen umgehend bei mir zu melden. Ich wollte sie dann vom Unterricht befreien bzw. zur Schulleitung schicken, mit dem Ziel, sie vom Unterricht freizustellen. Die Schulleitung blockte ab und befahl mir, die Regelungen ohne Wenn und Aber durchzusetzen.

Daraufhin sandte ich eine formelle Remonstration an meine Schulleitung. Darin bekräftigte ich meine Überzeugung, dass ich Unrecht zum Schaden meiner Schutzbefohlenen nicht durchsetzen könne. Schließlich hatte ich einen Amtseid geleistet, der genau das Gegenteil von mir fordert – nämlich, die Schülerinnen und Schüler zu schützen.

Bis heute wurde auf meine Eingabe nicht reagiert, weder schriftlich noch mündlich. Ich musste mich dann, da ich auch den Test-Wahnsinn, der daraufhin folgte, psychisch nicht mehr aushielt, mit psychiatrischer Unterstützung krankmelden.

Fassungslos macht mich bis heute, erkennen zu müssen, mit welchen “Akademikern” ich teilweise zusammenarbeite.  Angeblich gebildete Leute hatten sich als völlig rückgratlos und spielend leicht manipulierbar erwiesen – und handelten in logischer Konsequenz vollkommen unreflektiert und unkritisch.


Petra, 62, Raumausstatterin

Unmenschlichkeit in der Psychiatrie

Für uns war die Coronazeit eine schwere Belastung. Mein Sohn, 37 Jahre alt, ist paranoid-schizophren. Er kam gut zurecht und lebte alleine. 2021 hat er dann versucht, sich das Leben zu nehmen. Es folgten zwei Aufenthalte in der Psychiatrie. Seitdem wohnt er bei mir.
Mein Sohn hat sich wie ich gegen die Impfung ausgesprochen. In der Psychiatrie haben sie dennoch immer wieder versucht, ihn zu überreden und dabei massiven Druck ausgeübt. Gott sei Dank blieb mein Sohn standhaft. 2022 gipfelte sein Zustand in eine starke Akutphase.

Bei der Aufnahme in die Klinik wurden wir nicht einmal ins Haus gelassen. Das Aufnahmegespräch fand allen Ernstes im Freien vor der Klinik statt – ich vergesse nie die Panik im Gesicht der Ärztin. Mein Sohn musste dort auch die ganze Zeit Maske tragen. Er wurde täglich getestet und auch ich musste täglich einen aktuellen Test machen, um ihn dort besuchen zu können.  Obwohl ich eine Vollmacht hatte, wurde ich kaum über sein Befinden informiert. Schon im Eingangsbereich wurde mir trotz Test von manchem Empfangsmitarbeiter erstmal der Eintritt verwehrt. Ich musste erst lautstark mein Recht durchsetzen, um meinen Sohn sehen zu können; dieses unmenschliche Verhalten werde ich nie vergessen. Ein psychisch kranker Mensch braucht seine Familie!

Ich glaube an Karma – und ich bin sicher, die Leute, die sich derart menschenfeindlich verhalten haben, werden ihre schlechte Energie zurückbekommen.


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