Stefanie, 52
Als der Corona-Wahnsinn anfing, ahnte ich irgendwie sofort: hier stimmt was nicht! Zu der Zeit hatte ich noch einen Job und vermietete Wohnungen für eine große Wohnungsbaugesellschaft. Ich habe eine dreizehnjährige Tochter, die zu Beginn der Coronazeit kurz vorm Übergang in eine weiterführende Schule stand. Wir waren eine ganz normale Familie, hatten ein Haus mit Garten und einen Hund. Soweit, so gut.
Während des Lockdowns und der langen Schulschließungen nahmen der Stress und Druck, der auf mir lastete, immer mehr zu. Ich musste feststellen, die Mehrheit der Menschen um mich herum spielt diesen Horrorfilm einfach mit. Auch mein Mann. Er fand die Maßnahmen zwar nicht gut, beugte sich aber dem gesellschaftlichen Druck.
Ich fing derweil an, zu kämpfen. An allen Fronten. Ich versuchte, meine Familie, meine Freunde und Arbeitskollegen aufzuklären. Vergeblich! Ich war gefangen im Irrsinn von Masken und Tests. Später kam noch der entsetzliche Impfdruck hinzu. Ich saß mit Kind, Hund, Haushalt und ohne Job allein Zuhause. Mein Mann ging einfach zur Arbeit als wäre nichts geschehen. Wie so oft entzog er sich.
Der Streit wurde handgreiflich
Immer öfter gab es Streit zwischen uns. Wir hatten heftige Auseinandersetzungen, die sogar handgreiflich wurden. Rangeleien, Schubsereien. Ein „Verpiss dich endlich!“ meines Mannes war an der Tagesordnung, weil ich nur noch aus Deutschland wegwollte und das auch aussprach.
Im Oktober 2020 bemerkte ich einen seltsamen Druck auf meinem linken Auge. Ich tat es ab als Stresssymptom. Silvester 2020 bemerkte ich, dass ich nicht mehr richtig sehen kann. Erst im Februar 2021 nahm ich mir endlich die Zeit und ging zum Augenarzt.
Die Sprechstundenhilfe starrte mich beim Sehtest wortlos an, dann stand sie auf und holte den Arzt. Ein zweiter Arzt aus der Praxis kam dazu. Da ahnte ich, mit meinem Auge ist etwas Schlimmes. Nach einer Fotoaufnahme des Auges hörte ich die schrecklichen Worte: “Sie haben einen Krebstumor. Er ist schon 5-6 mm groß, die Netzhaut hat sich bereits abgelöst.” Dieser Schock riss mir endgültig den Boden unter den Füßen weg. Dann musste alles ganz schnell gehen, denn mein Augenlicht war schon fast weg – nun drohte auch noch der Verlust des Auges. Damit aber nicht genug der Hölle.
Diagnose Krebs
Der Augenarzt meinte, es handelt sich um ein bösartiges Melanom: „Hoffentlich hat es noch nicht in die Organe gestreut, so groß wie das ist.“ Der Tumor wurde dann in aufwendigen Operationen und Bestrahlungen in der Augenklinik behandelt. Gestreut hat er bis heute Gott sei Dank nicht. Aber mein Augenlicht habe ich komplett verloren. Das Auge ist nur noch Optik.
Nach all dem wusste ich, ich muss einen Schlussstrich ziehen. Ich wollte die Scheidung und ging zu einer Anwältin; mein Mann bereut sein Verhalten mir gegenüber, aber ich kann es nicht vergessen. In meinen “Augen” ist unsere Ehe zerstört. Ich fand bis heute trotz allem nicht die Kraft, wegzugehen, da ich traumatisiert bin. Auch wegen meiner Tochter, die sich an ihrer Schule wohlfühlt und an ihren Freunden hängt, bleibe ich.
Wie soll es weitergehen?
Mein Mann und ich haben beide die Coronazeit erlebt, aber den Horror um uns herum nahm nur ich als solchen wahr – und stand damit alleine da. Zum Trost, und um der inneren Einsamkeit zu entfliehen, holte ich mir noch einen weiteren Hund aus dem Tierheim. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich nun mit meinen zwei Hunden. Wie es weitergeht, weiß ich nicht. Ich muss inzwischen alle drei Monate zum Organscan zum Onkologen. Die Gefahr, dass der Krebs wiederkommt, ist nie ganz gebannt. Die Verachtung, die ich für diese menschenverachtende Politik empfinde, ist groß. Sie haben es geschafft, die Menschen mit ihren Maßnahmen krank zu machen – und meine Beziehung ist zerstört. Verzeihen werde ich nie.
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Ich bin sprachlos und traurig. Es war für mich auch schlimm, aber die Tiefe des Leides, das hier und in so vielen Berichten zum Ausdruck kommt, erschüttert mich so sehr. Und wieder einmal heißt es nur von denen, die das Narrativ gestützt haben “Wir wussten es ja damals nicht.” Mein tief empfundenes Mitgefühl!
Liebe Stefanie,
Deine Geschichte hat mich zutiefst bewegt und obwohl meine Erlebnisse aus dieser Zeit den deinen nicht gleichen möchte ich dir sagen, dass du nicht allein bist. All diejenigen, die sich in dieser Zeit quer gestellt haben und ihrem eigenen Gewissen treu geblieben sind, mussten bitter dafür bezahlen. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie einsam du dich gefühlt hast und ich hoffe, dass du mittlerweile wieder Menschen gefunden hast, die verstehen warum du so gehandelt hast, wie du es tatest. Wenn du immer noch stehst, bist du mit Sicherheit eine unglaublich starke Person und ich bewundere dich für deinen Kraft. Ich bitte dich, verliere nicht deinen Mut, es kommen immer wieder bessere Zeiten<3